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***Es ist geschafft. Der SSV Germania Görlitz steigt zum ersten Mal in die Kreisoberliga auf. Nach einem Wahnsinnsspiel setzte man sich gegen Bertsdorf mit 11:10 im Elfmeterschießen durch. Einmal Germania - Immer Germania***
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SSV Germania Görlitz auf FuPa Bilder vom Aufstieg von FuPa

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Germania Görlitz steigt nach Elfmeterkrimi auf

Bevor der letzte Teilnehmer an der Landskron Oberlausitzliga 2017/18 feststand, mussten 120 Minuten und 18 Elfmeter für eine Entscheidung herhalten. Am Ende verwandelte Christian Tomiczny den entscheidenden Elfmeter in einem epochalen Aufstiegsspiel zugunsten der Germania-Elf auf dem Sportplatz am Hänscheberg in Neusalza-Spremberg.

Vor 500 Zuschauern schenkten sich beide Mannschaften über 120 Minuten rein gar nichts. Die Gäste aus Görlitz mit dem besseren Start, aber ohne zwingende Chancen im Spiel. Bertsdorf, unterstützt von einem zahlreichen und lautstarken Anhang, kam nach einer guten halben Stunde richtig ins Spiel. Zuvor hatten die Germanen das Führungstor auf dem Fuß, doch Maik Kühnel vergab gleich zwei gute Möglichkeiten. So sorgte ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Steffen Ott für den ersten richtigen Aufreger in der 32. Minute. Chris Lowaschi verwandelte ganz abgeklärt zum 1:0 für die Bertsdorfer vom Elfmeterpunkt. Praktisch im Gegenzug hatte Görlitz den Ausgleich auf dem Fuß, aber die BSV-Elf konterte clever und Tim Oguntke traf nach kluger Frerich-Vorarbeit zum 2:0.

Germania Görlitz, im Vorjahr noch im Aufstiegsspiel gegen Schönbach unterlegen, steckte nicht auf und konnte vor dem Halbzeitpfiff verkürzen. Nach guter Vorarbeit über die linke Außenbahn konnte John Szivos am zweiten Pfosten per Kopf auf 1:2 stellen.

Der zweite Abschnitt bei bestem Fußballwetter begann mit einer Großchance für die Bertsdorfer Kicker. Gegen Tim Oguntke konnten ein BSV-Abwehrspieler und Torhüter Schröder im Verbund klären. Die Germanen kamen danach aber besser ins Spiel und erzielten durch Szivos den 2:2-Ausgleich (59.). Görlitz baute nun mehr Druck auf, vergab aber durch Robert Noske nach 64 Spielminuten eine Riesenchance zur Führung. Dessen Schuss aus 20 Metern konnte noch auf der Torlinie entschärft werden. Das Spiel beruhigte sich in der Folge. Die beste Chance hatte der Bertsdorfer Oguntke fünf Minuten vor dem Ende, als er den Ball am herauseilenden Germania-Keeper bereits vorbei gelegt hatte, dann aber nur das Außennetz traf. Nur 60 Sekunden später hatten die Görlitzer erneut Glück, als ein Freistoß von Frerich an die Latte klatschte.

Die Dramatik des Spiels sollte sich in der Verlängerung zuspitzen. Nach Foul im Strafraum sah Noske bei Görlitz die Ampelkarte. Chris Lowaschi verwandelte den zweiten Elfmeter im Spiel zum 3:2 in die Maschen (98.). Wer nun dachte, die Görlitzer Moral sei gebrochen, irrte sich gewaltig. Keine 60 Sekunden später zappelte das Spielgerät im Bertsdorfer Gehäuse. Sandro Jäkel stellte die alte Parität im Spiel her und sorgte für das 3:3, bei dem es bis zur 120. Spielminute bleiben sollte. Germania dann mit besseren Chancen, aber der Ball wollte nicht mehr die Torlinie überqueren. Stattdessen musste bei Bertsdorf Matthias Otto nach einer Ampelkarte den Platz verlassen.

Im folgenden Elfmeterschießen waren die Bertsdorfer lange im Vorteil. Während Kretzschmar bereits mit dem zweiten Görlitzer Versuch das Tor nicht traf, scheiterte Bertsdorfs Räbiger erst im vierten Versuch an Germania-Keeper Knospe. Danach trafen alle weiteren Schützen souverän, ehe Knospe seine Torwarthandschuhe an die Torauslinie schmiss und sich dem Elfmeterversuch von Richard Donath entgegen stellte. Knospe ahnte die Ecke und parierte dessen Versuch. Im Anschluss legte sich Christian Tomiczny das Spielgerät zurecht und verwandelte ins linke obere Eck zum umjubelten 11:10-Siegtreffer und dem damit verbundenen erstmaligen Aufstieg in die Kreisoberliga.

Während die einen ihr Glück kaum fassen konnten und den Freudentränen freien Lauf ließen, waren die Bertsdorfer sichtlich enttäuscht, wurden aber trotzdem von ihren Fans gebührend für den aufopferungsvollen Kampf über 120 Minuten und das Elfmeterschießen gewürdigt. (stw)

Foto & Bericht von Steffen Wogawa