26. Spieltag gegen VFB Zittau

Mühevoller Arbeitssieg für Zittau
Germania empfing an diesem Samstag den VfB Zittau, der sich auf dem 2. Platz hinter Weißwasser festgesetzt hat.
Vor dem Spiel war die Favoritenrolle klar vergeben, doch Zittau wurde über das ganze Spiel hinweg dieser nicht ganz gerecht. 
Den Zuschauern wurde ein munteres Spiel geboten, allein schon weil Germania durch den Punktgewinn in der Vorwoche gegen Kemnitz Aufwind hatte und sich endlich mal für seine Leistungen belohnt hat.
So konnte Zittau in Halbzeit 1 einige Chancen generieren, von denen aber nur wenige zwingend gefährlich waren.
Jedoch zahlte sich der Druck in der 41. Minute für Zittau aus, als Philipp Bergmann zum 0:1 netze und die Gäste somit kurz vor der Pause in Führung brachte.
Zur Halbzeit jedoch war jedem klar, dass hier alles noch möglich war.
In der 56. Minute konnte der VfB durch Konstantin Fritsch zum 0:2 erhöhen. Jedoch war das Spielgerät zuvor weit außerhalb der Spielbegrenzung, was alle außer dem Schiedsrichtergespann sahen. Selbst die Spieler von Zittau bestätigten das nach dem Spiel.
Aber Germania steckte nicht auf und zeigte auch gegen den Favoriten Moral und kam durch einen Patzer von Schlussmann Henrik Pöhler nach einem Freistoß und schnellem Mitdenken durch Kretzschmar zum Anschlusstreffer in der 65. Minute.
Nun wackelte Zittau.
Nur 5 Minuten später sorgte Sandro Jäkel für dem Ausgleich zum 2:2.
Zu diesem Zeitpunkt wurden mitgereiste Zuschauer und auch die Trainerbank von Zittau nervös. Die Sensation war spürbar nahe.
Jedoch sorgte ein Eckball in der 74. Minute für die erneute Führung für den VfB, als die Zuordnung beim SSV nicht stimmte und der 9 Minuten vorher eingewechselte Amine Raissi Nutznießer war.
Germania warf nun alles nach vorn und musste in der 77. Minute  erneut durch Raissi das Endergebnis zum 2:4 hinnehmen.
Dabei blieb es bis zum Schluss und der VfB ging als Sieger vom Platz, wobei es dieses Mal ein hartes Stück Arbeit für die Elf von Trainer Steffen Tille war. (Dh)

23. Spieltag gegen VFB Weißwasser

VfB Weißwasser 1909 - SSV Germania Görlitz 10:0 (5:0)

Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg gegen überforderte Gäste aus Görlitz sendet die Mannschaft des VfB Weißwasser ein klares Signal an die Konkurrenz und zeigte deutlich, dass auch das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht ernst genommen wurde. 
Die Germanen aus Görlitz hatten im Spiel beim Tabellenführer nichts zu verlieren und konnten ohne Druck die Reise nach Weißwasser antreten. Da bei dieser die Trikottasche erst verspätet ankam, startete das Spiel mit einer 15 minütigen Verspätung. Davon unbeeindruckt und vollkommen auf das Spiel fokussiert, ließen die Gastgeber keinen Zweifel aufkommen dieses Spiel klar gewinnen zu wollen.
Dennoch brauchte die Mannschaft eine viertel Stunde um zum ersten Erfolg zu kommen. In Minute 16 eröffnete Axel Buder den Torreigen nach Querpass von Markus Radestock und schob aus Mittelstürmerposition ein. Acht Minuten später schoss selbiger einen von Nico Lukschanderl rausgeholten Freistoß aus 20m in die Torwartecke zum 2:0. Nach einem Abstaubertor von Stefan Beil zum 3:0 folgte das schönste Tor des Tages durch Tom Wiesner. Mit einem Sonntagsschuss hämmerte er die Kugel aus 20m in den linken Giebel. Da passte nicht mal ein Blatt Papier zwischen Lattenkreuz und Ball und der Jubelschrei im Stadionrund war riesengroß. Ein Tor, welches sicher gute Karten bei der Wahl zum Tor des Monats haben würde. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 31 Minuten. Bis zum letzten Tor in Halbzeit eins durch einen schönen Kopfball von Stefan Beil vergab Axel Buder noch zwei Hundertprozentige. Eine davon vom Elfmeterpunkt.
Der Torhunger des VfB war noch keineswegs gestillt und so vergingen exakt 13 Sekunden in der zweiten Halbzeit bis Axel Buder das halbe Dutzend vollmachte. Anstoß hatten wohlgermerkt die Gäste aus Görlitz! Es folgten weitere Treffer durch Buder und dreimal Beil. Hierbei traf dieser vom Elfmeterpunkt nach Foul an Robert Bens. Auch der fleißige Markus Radestock hätte sich sein Tor an diesem Tag verdient, vergab aber aus aussichtsreichen Positionen und hämmerte in der 65. Minute einen Freistoß aus halbrechter Position an die Querlatte. Auch die eingewechselten Toni Seeber, Gino Kleinfeld und Jad Mahmoud hatten alle gute Einschussmöglichkeiten, vergaben diese aber fahrlässig.
Am Ende steht ein 10:0 Heimsieg und die Görlitzer mussten mit dieser Packung die Heimfahrt antreten, waren aber gut bedient denn es hätte auch wesentlich mehr Gegentreffer geben können. Schiedsrichter Hagen Gahner leitete die faire Partie souverän und war am meisten damit beschäftigt die Abseitsentscheidungen seiner Assistenten durchzusetzen. 
In der kommenden Woche reisen die Weißwasseraner dann nach Görlitz, zum nächsten Kellerkind. Man gastiert auf der Jungen Welt bei heimischen NFV 09.

Nachholspiel 17. Spieltag gegen FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf

FV Rot - Weiß 93 Olbersdorf - SSV Germania Görlitz 2 : 1 ( 2 : 0 )

 

1 : 0 Erik Köhler 17. Min.
2 : 0 Philipp Zabel 24. Min.
2 : 1 Daniel Kretschmar 63. Min.

 

Im Kellerduell des heutigen Tages gewann am Ende nicht die bessere

Mannschaft aber Olbersdorf holte drei wichtige Punkte für den
Klassenerhalt. Görlitz war von der ersten Spielminute die
spielbestimmende Manschaft und schon in der 2. Minute wurde es vor dem
Kasten von Grollmisch gefährlich. Smiletzki flankt von der rechten Seit
aber Tews verpasst den Ball nur knapp. Eine Minute später bringt eine
Ecke Gefahr aber Tews trifft den Ball nicht richtig und Grollmisch kann
das Spielgerät sicher aufnehmen. In der 7. Minute verliert Olbersdorf
den Ball im Aufbau und Wehleber kommt an den Ball aber auch er kann den
Olbersdorfer Torhüter nicht überwinden. Erst in der 11. Minute ist der
erste Torschuss von Olbersdorf zu verzeichnen aber der Freistoss von
Frahm geht über das Tor. In der 17. Minute dann der Führungstreffer der
Gastgeber und der kam fast aus dem Nichts. Köhler erkämpft sich den Ball
vor dem Torhüter der Görlitzer wird aber bis zur Torauslinie abgedrängt.
Der Stürmer fast sich ein Herz und zirkelt den Ball aus unmöglichen
Winkel an den Innenpfosten und von dort geht er ins Tor. Ein Tor was den
Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt völlig auf den Kopf stellt. Am
Spiel ändert sich aber nichts, Görlitz bleibt die bessere Mannschaft und
der Gastgeber verteidig mit Glück. In der 24. Minute schlägt Olbersdorf
mit seiner 2. Chance dann aber erneut zu und erzielt das 2 : 0. Der Ball
wird von der rechten Seite von Köhler auf die linke Seite zu Frahm
geflankt, der spielt wieder nach innen und irgendwie kommt der Ball zu
Zabel und der trifft aus 5 Metern. Auch dieses Tor bringt keine
Sicherheit in das Spiel der Gastgeber und in der 42. Minute ist Jäkel
plötzlich frei vor Grollmisch aber auch diese Chance läst der Gast
liegen. So geht es mit einer sicheren aber glücklichen Führung für
Olbersdorf in die Pause. In der 2. Halbzeit ist dann erst einmal wieder
Görlitz am Drücker aber der Freistoss von Jäkel wird ein sichere Beute
von Grollmisch. Olbersdorf kommt jetzt etwas besser ins Spiel und
erarbeitet sich auch Chancen. In der 50. Minute nimmt Hartwich eine Ecke
direkt aber der Schuss geht knapp über das Tor. In der 58. Minute wird
Zabel von Linke herrlich frei gespielt aber der Ball springt ihm zu weit
vom Fuss und Knospe kann klären. Gerade in der besten Phase der
Olbersdorfer trifft der Gast zu Anschlusstreffer. Ein Freistoss von
Smiletzki landet bei Kretschmar und der hat keine Mühe das 2 : 1 zu
erziehlen. 10 Minuten später hatte Smiletzki nach einem Einwurf die
Chance zum Ausgleich aber der Ball kann abgefangen werden und dann geht
es einmal schnell. Der Ball wird lang nach vorne geschlagen und dort von
Köhler verlängert. Der eingewechselte Glauche kommt ganz frei vor Knospe
an den Ball aber schliesst überhasstet ab. Olbersdorf wollte jetzt das
Spiel entscheiden und in der 80. Minute hatte man die große Chance dazu.
Saalbach S. geht ganz alleine auf das Tor der Gäste zu und wird im
Strafraum von den Füssen geholt. Klarer Strafstoss und der
Schiedsrichter belies es bei der gelbe Karte hier hatte der Gast Glück.
Glauche übernahm die Verantwortung aber sein Schuss war zu unplatziert
und Knospe kann zur Ecke klären. Die Entscheidung wurde somit verschoben
aber 2 Minuten später hatte man die nächste Chance. Eine Ecke von Zabel
nimmt Linke per Fallrückzieher aber der Ball landet bei Knospe. Kurz vor
Schluss hatte Görlitz noch einmal eine Möglichkeit hier wenigstens einen
Punkt mit nach Hause zu nehmen und hier hatte Olbersdorf richtig Glück.
Am Ende ist es manchmal so, dass nicht immer die bessere Mannschaft
gewinnt aber heute trifft das zu.( See. )

21. Spieltag gegen Holtendorfer SV

20. Spieltag gegen LSV Friedersdorf

Torreiches Spiel im Schnee
Das Spiel zwischen dem SSV Germania Görlitz und dem LSV Friedersdorf wurde auf Anfrage der LSV‘er auf den Freitag Abend vorgezogen. Bei den Wetterbedingung war es eine gute Entscheidung, denn schon am Spieltag kam der Winter in bisher ungewohnter Stärke dieses Jahr zurück. Vor dem Anpfiff wurden die Linien noch freigeschaufelt.
Somit konnte Schiedsrichter Sebastian Runge ohne Bedenken das Spiel stattfinden lassen. Der Boden war rutschig und ein präzises Passspiel war an diesem Abend nicht möglich.
Der LSV war jedoch von Anfang an wacher und ging nach einem Konter über die rechte Seite in der 2. Minute durch Morris Krause in Führung.
Einige gute Chancen boten sich noch beiden Teams in Halbzeit eins, so wie zweimal der Pfosten für Felix Bernsdorf, aber auch ein gutes Direktspiel der Germanen in den Strafraum der Gäste, wo Jäkel knapp verpasste.
Somit ging es mit 0:1 aus Sicht der Hausherren in die Pause.
In der zweiten Halbzeit fiel in der 56. Minute das 2:0 durch Dominik Schubert.
Danach sah man einen merklichen Bruch beim SSV.
Somit fielen das 3:0 in der 63. durch Kevin Ehrke und das 4:0 in der 72. Minute durch Felix Bernsdorf. Damit war das Spiel entschieden.
In der 82. und 87. Minute konnte Christian Tomiczny noch Ergebniskosmetik betreiben, jedoch in der 90. Minute markierte Ismael Perez Eslava den Schlussstand von 2:5 für den LSV Friedersdorf. (dh)

19. Spieltag gegen SC Großschweidnitz-Löbau

Ungefährdeter Sieg für SC Großschweidnitz-Löbau
Großschweidnitz-Löbau bot kein überragendes Spiel, dennoch reichte es nahezu ohne Mühe Germania zu beherrschen.
Nachdem Germania die letzten beiden Spiele in der KOL mit spielerischer Leistung überzeugte, war es an diesem Freitag-Abend ein weiter Schritt zurück.
Der SC setzte das Pressing hoch an und zwang Germania zu langen Bällen. Diese konnten jedoch im Mittelfeld nahezu alle von Kapitän Sebastian Müller abgefangen werden und die Marschrichtung gen SSV‘er Tor wurde schnell wieder gefunden. 
Bei Germania kam nicht viel zusammen. Die Ballbehandlung war Haare raufend, das Mittelfeld existierte praktisch nicht und die Ballverlustquote war enorm hoch.
So kam was kommen musste.
Nach einem Rückpass auf Schlussmann Kruppas schoss dieser den anlaufenden Stürmer an und der Abpraller landete direkt vor die Füße von Sebastian Schack, der mühelos einschieben konnte.
So plätscherte das Spiel vor sich hin und Germania konnte sich beim Gegner bedanken, dass dieser in Halbzeit fast nur die langen Bälle spielte.
Für die zweite Halbzeit hofften die Fans seitens Germania eine Leistungssteigerung, wurden jedoch enttäuscht.
Nach einer Ecke für den SC von links verschätzt sich der Germania-Torhüter und wieder war Sebastian Schack Nutznießer in der 55. Minute.
Das 0:3 aus Germania-Sicht war symptomatisch für den Abend. Vorangegangen war ein Ballverlust im Mittelfeld und Kapitän Schack kann 3 Spieler umlaufen, bedient den links mitgelaufenen Robin Böhm, welcher in der 71. den Deckel für die Partie draufsetzte.
4 Minuten später gab es 30 Meter vor dem Löbauer Strafraum einen Freistoß für den SC. Dieser wurde schnell und lang auf die linke Seite ausgeführt, wo zwei Löbauer auf weiter Flur allein unterwegs waren. Im Strafraum von Germania ging man ungestüm in die Rettungsaktion und so kam es zum Elfmeter. Den verwandelte Sebastian Müller mühelos.
Den Schlusspunkt setzte Andreas Graf in der 89. Minute mit dem 0:5.
Wieder war man auf Seite Germanias zu inkonsequent im Zweikampf, wobei Graf durch 4 Mann spazieren konnte, an Kruppas vorbeizog und lässig ins Netz einschob.
Danach pfiff Schiedsrichter Seidl überpünktlich die Partie ab. (dh)
Gelbe Karten:
33.‘ Dominik Scholze (SSV) 42.‘, Stefan Marx (SSV),71.‘ Robert Noske (SSV)

18. Spieltag Kreisoberliga

Neueibau entführt glückliche 3 Punkte
Am 18. Spieltag standen sich die beiden Mannschaften des SSV Germania Görlitz und des SV Neueibau gegenüber.
Im Hinspiel musste man sich deutlich mit einem 6:2 in Neueibau geschlagen geben.
Zwei Wochen zuvor zeigte Germania gegen Rauschwalde eine starke 1. Halbzeit, vergab allerdings in den zweiten 45 Minuten den Punkt.
An diese Leistung wollte man nun anknüpfen und sogar ausbauen.
Als Favorit ging Neueibau ins Spiel und man wünschte sich viel Spaß und viele Tore.
An diesem Tag jedoch zeigte Germania, dass sie Vieles gelernt und aus den Trainingseinheiten mitgenommen hatten. Den Zuschauern wurde ein Spiel geboten, dass eher auf einen Punkt für Germania hindeute.
In der Abwehr standen die Germanen kompakt, der Weg nach Vorn wurde auch immer wieder mit guten Spielzügen gefunden. So erarbeiteten sich Germania einige gute Chancen, wobei leider etwas Glück fehlte. So kamen Schubert, Jäkel, Haußig und Scholz zu guten Einschussmöglichkeiten.
Neueibau fand sichtlich nicht ins Spiel und kam auch in Halbzeit 1 zu keiner nennenswerten Chancen, die Schlussmann Kruppas forderte. So ging man auf Augenhöhe in die Halbzeitpause.
In den zweiten 45 Minuten blieb Germania stabil und zeigte eine Kreisoberliga-würdige Leistung.
Leider holte sich Dave Smiletzki in der 60. Minute seine zweite gelbe Karte ab und so spielte Germania nur noch zu Zehnt. Der Platzverweis ging völlig in Ordnung.
Dennoch gab Germania sich nicht auf und spielte munter weiter.
In der 72. Minute wurde Routinier Anton für den starken Tews eingewechselt, sowie Markus Baltes für Robert Noske.
In der 85. Minute viel dann jedoch der 0:1 Treffer für die Gäste, wobei Roy Meinczinger nicht konsequent gedeckt wurde und allein vor Schlussmann Kruppas auftauchte und den Ball im Tor netzte.
Germania warf nun noch einmal alles nach Vorne und musste in der 91. Minute den K.O.-Schlag durch Andreas Kern hinnehmen, der auch etwas glücklich noch auf dem Platz verweilen durfte, da es auch hier die Ampelkarte im Spielverlauf hätte geben können. Allerdings ist dem Schiedsrichtergespann Seidel, Hildebrand und Linda Runge nichts vorzuwerfen, die eine starke Leistung boten.
Letztlich musste sich Germania 0:2 geschlagen geben. Jedoch waren sich alle nach dem Spiel einig, dass ein Punkt mehr als verdient gewesen wäre.(dh)

15. Spieltag Kreisoberliga

Germania bleibt Punktelieferant

 

Für beide Mannschaften ist jeder Punkt Gold wert. Germania brauchte jedoch einen Dreier nötiger, da man kurz vor der Winterpause den Abstand zum Vorletzten NFV Gelb-Weiß Görlitz verkürzen wollte. In den ersten Minuten fand der SSV nicht richtig ins Spiel. In der 10. Minute sollte schon der entscheidende Treffer des Spiels fallen. Nachdem der Ball vom Abwehrspieler des SSV unnötig lange am Fuß gehalten wurde, hatte der herannahende Stürmer des SV Lok alle Zeit der Welt den Ball zu erobern und den freien Weg zum Tor der Germanen zurückzulegen. Schlussmann Kruppas war chancenlos und musste den frühen Gegentreffer von Jonas Michlenz hinnehmen. Germania musste nun schon zum 7 Mal in dieser Saison einen solchen Patzer auf diese Art und Weise hinnehmen und rannte somit erneut einem frühen Rückstand hinterher.

Der Gegentreffer bewirkte allerdings einiges in den Köpfen bei den Hausherren, sodass das Spielgeschehen nun durch die Germania-Elf bestimmt wurde. Hinten erlaubte man sich nun bis zur Halbzeit keine Fehler mehr und im Offensivbereich erspielte man sich 1-2 aussichtsreiche Chancen. Doch zu oft wollte man mit dem Kopf durch die Wand, was dem SV Lok in die Karten spielte und leicht zu verteidigen war.

So ging man aus Sicht vom SV Lok Schleife mit einer 1:0 Führung in die Pause. 

In Halbzeit zwei war klar, dass Germania einiges tun musste, um etwas versöhnlich in die Winterpause gehen zu können.

Das blieb jedoch aus. Offensiv waren die Jungs von der Eiswiese ideenlos, spielten zu oft den alles entscheidenen Pass in die Tiefe, der selten den Mitspieler fand oder wollten mit der Brechstange die Abwehr des SV Lok bezwingen. 

Der SV Lok stellte sich cleverer an. Hinten verteidigte man relativ simpel und offensiv setzte man immer wieder kleine Nadelstiche. Schlussmann Kruppas war jedoch stets hellwach und vereitelte des Öfteren die offensiven Bemühungen der Gäste. 

Nennenswerte Ereignisse lassen sich hier nicht mehr nennen. In Summe war die Leistung des Schiedsrichtergespanns wohl besser, als das was beide Mannschaften den Zuschauern zu bieten hatten.

Somit holt sich der SV Lok einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf, der SSV überwintert mit 3 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz.

(dh)

13. Spieltag Kreisoberliga

Gelb-Weiß heißt der Sieger im Kellerduell

 

Gegen den direkten Konkurrenten Germania ist der NFV vorallem läuferisch klar überlegen

 

 

 

Wie von der SZ bereits vor der Saison prognostiziert, trafen nach dem Rückzug des SV Ludwigsdorf am 13. Spieltag der Kreisoberliga der SSV Germania Görlitz (15.; 3 Punkte) und der NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 (14.; 5 Punkte) zwei „Kellerkinder“ aufeinander. Beide Teams hatten dazu in den letzten Spielen wenig zu bestellen – ein Erfolg gegen den direkten Konkurrenten also umso wichtiger.

 

Die gut 100 Zuschauer auf der Görlitzer Eiswiese sahen einen druckvollen Beginn beider Teams. In der siebten Minute führte ein individueller Fehler der Germanen Abwehr zur ersten Chance für die Mannschaft von der „Jungen Welt“. Den ersten Abschluss vom schnellen Dennis Thomas parrierte Paul Kruppas gut, beim Nachschuss warf sich Stefan Marx in den Schuss und konnte klären. Bei Germania lief aus dem Spiel wenig, die einzige Gefahr ging von Standards aus. Davon gab es aufgrund der Brisanz des Duells einige, den Besten schloss Kühnel in der 29. Minuten aus ca. 20 Metern ab, welchen Torwart-Oldie Kudßus aber abwehren konnte. Zwei Minuten später vertändelte die Germania Abwehr erneut ein Ball im Spielaufbau, welchen Tom Seifert zu seinem ersten Saison-Tor nutzte.

 

Nach der Pause war Germania die optisch überlegende Mannschaft, ohne sich aber zwingende Chancen zu erspielen. Die beste Möglichkeit setzt Kapitän Marx nach einer Ecke mit dem Kopf rechts neben den Pfosten. Gelb-Weiß hatte dort bereits sein Spiel auf Konter ausgelegt und war damit in der 64. Minute auch erfolgreich. Lange hatte erneut Seifert auf die Reise geschickt, der Kruppas umkurvte und zum 0:2 einschob. Wer jetzt ein aufbäumen der Germanen erwartete, wurde erneut enttäuscht. Zwei Torschüsse aus dem Spiel sowie eine Menge ideenloser Standards können nicht reichen um in der höchsten Spielklasse des Kreises zu bestehen. Einzig Paul Kruppas im Tor des SSV zeigte Kreisoberliga-Niveau und konnte sich mit einer spektakulären Pararde gegen Suchomski auszeichnen, war dann beim Nachschuss von Thomas aber machtlos (84.)

 

Mit dieser Form und nun mehr 5 Punkten Rückstand auf den direkten Konkurrenten NFV wird es für die Germanen von der Eiswiese ganz schwer, in der Kreisoberliga überhaupt noch zu punkten. (jr)

 

 

 

11. Spieltag Kreisoberliga

Die Zittauer hatten ein Heimspiel gegen Aufsteiger Germania Görlitz und es war von der Tabellensituation her eigentlich eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht. Der VfB begann gut und hatte jeweils nach Vorarbeit von Felix Urban zwei Tormöglichkeiten durch Enrico Neumann, die er aber aus bester Position nicht nutzen konnte (06./12.). Besser machtê es danach David Thömmes, der einen langen Ball von Mirko Albert aus der eigenen Hälfte zur 1:0-Führung nutzte (13.). Kurz danach hatte Philipp Bergmann nach schönem Zuspiel von Urban eine gute Möglichkeit, doch Paul Kruppas im Gästetor klärte zur Ecke (15.). Im weiteren Verlauf unterliefen den Zittauern vor allem im Aufbau und im Mittelfeld unnötige Fehler. Nach einem erneut langen Ball von Robert Vollrath lief der gut aufgelegte Urban alleine auf das Görlitzer Tor zu und erzielte souverän mit Flachschuß das 2:0 (22.). Die erste Torchance für Germania hatte Sandro Jäkel nach Vorarbeit von Daniel Haußig, VfB-Schlußmann Stephan Jakab klärte den Schuß aber ohne Probleme (25.). Schlußpunkt einer durchwachsenen ersten Hälfte war nach Vorarbeit durch Hauke Höhne ein Kopfball von Holger Handschick gegen die Querlatte des Görlitzer Gehäuses (43.).

Die zweite Halbzeit gestaltete sich aus Zittauer Sicht zäh und schleppend. Torchancen von Neumann (51.) und ein Schuß von Maximilian Tille aus der Drehung (60.) können nicht zu einem Torerfolg genutzt werden. Besser machte es Urban, der mit seinem zweiten Treffer am heutigen Tag die gute Vorarbeit von Fabian Dornig mit dem 3:0 veredelte (73.). Im weiteren Spielverlauf folgten Torgelegenheiten für den kurz zuvor eingewechselten Lukas Pastuszko, doch beide wurden sichere Beute des Görlitzer Schlußmanns (76./80.). Die einzige Chance des SSV in der zweiten Halbzeit hatte Jäkel aus einem Konter heraus. Alleine vor dem Zittauer Tor versagen dem Schützen aus bester Position jedoch die Nerven (85.). VfB-Schlußmann Jakab vereitelte das mögliche Ehrentor ruhig und gelassen. Schlußpunkt einer aus VfB-Sicht sicher schwächeren Partie war das 4:0 durch Tille per direkt getretenem Freistoß (90.). Germania-Schlußmann Kruppas legte sich beim Abwehrversuch den Ball ins eigene Netz. In der nächsten Woche gastiert der VfB Zittau bei NFV Gelb-Weiß Görlitz. Anstoß ist bereits um 13:30 Uhr. (uss/cr)

10. Spieltag Kreisoberliga

Wieder keine Punkte für den SSV, Kemnitz schiebt sich auf Platz 8


Schon nach 4 Minuten sollten alle Ziele, die Marschrichtung des Trainers und die persönliche Fehlerquote beim SSV Germania hin sein.

Auf der linken Offensivseite des FSV Kemnitz erlief man sich eine Überzahl und der FSV kam aus 18 Metern vor dem Germania-Tor zum Schuss. Dieser knallte gegen das Quergestänge und fand den freien Arne Salomo. Leider verpasste Germania das Herausrücken aus dem eigenen Strafraum und stand am eigenen 5er schon viel zu tief um ein mögliches Abseits zu provozieren.

Nach diesem Fehlstart jedoch zeigte der SSV Moral und kam nach einem Eckball in der 9. Minute durch Kretzschmar per Kopf zum Ausgleich. Das Spiel ging wieder von Null los.

Doch nur weitere 5 Minuten später setzte sich Oliver Haase auf der linken Abwehrseite des SSV durch und hämmerte das Leder aus spitzen Winkel und gut 16 Metern in das lange obere Eck von Torhüter Jens Knospe. Für ihn gab es hier nichts zu halten.

Kemnitz setzte aggressiv nach dem 1:2 nach und der SSV war schlichtweg zu harmlos. Selbst mögliche Offensivaktionen mit Aussicht auf Erfolg wurden an diesem Spieltag viel zu umständlich gespielt.
In der 33. Minute machte Leon Raditzky den Pausenstand fest. Erneut über die linke Abwehrseite des SSV setzten sich zwei Kemnitzer gegen 4 Germanen nach Ballbesitz vom SSV durch, woraufhin nur noch Innenverteidiger Haußig übrig blieb. Zentral wartete Arne Salomo auf den Pass von Raditzky, dieser jedoch schloss selbst in die lange Ecke ab und der Ball schlug neben den Pfosten ein.
 
Erneut eine schwache erste Hälfte des SSV. Nach einer deftigen und ernüchternden Halbzeitansprache durch Trainer Schmäche, zeigte der SSV ein aggressiveres Verhalten in Halbzeit 2 auf dem Feld und ließ den FSV nicht mehr viel Raum zum Spielen. Mehrmals erspielte Germania aussichtsreiche Offensivmöglichkeiten, scheiterte jedoch weiterhin daran, dass man diese Aktionen zu umständlich spielte.
In der 79. Minute machte der eingewechselte Manuel Hanisch dem Deckel drauf und markierte mit einem stattlichen Treffer von der Mittellinie das Endergebnis von 1:4.

8. Spieltag Kreisoberliga

Der Tabellenführer aus Weißwasser war klarer Favorit gegen die Germania-Elf aus Görlitz. Der Favoritenrolle wurden die Weißwasseraner über weite Strecken des Spiels auch gerecht. Germania wollte mit einer stabilen Abwehr den Grundstein für einen Punktgewinn schaffen. Leider ging der Grundgedanke schon nach 9 Minuten nach hinten los. Kretzschmar brauchte zu lange um den Pass zu spielen, sodass ihm der Ball abgenommen werden konnte. Danach ging es ganz schnell, Eric Pötschke schob zum 1-0 ein. Kurze Zeit später viel sofort das 2-0 in der 14 Minute. Diesmal traff Ben Pohling, der einen Freistoss per Kopf vom 5 Meter-Raum ins Tor verlängerte. Danach fing sich die Schmäche-Elf wieder und konnte die Anfangsnervosität ablegen. Es entstand nun ein ausgeglichendes Spiel, indem Germania zu einigen guten Chancen kam. Erst parierte Steven Knobel einen Schuss von Jäkel, ehe Dave Smiletzki kurze Zeit später nur den Pfosten traf. Nun ging es mit einer 2-0 Halbzeitführung für Weißwasser in die Halbzeit. Germania machte nun Druck um den Anschlusstreffer zu schaffen. Nach einer Ecke der Germania-Elf ging es nun ganz schnell. Weißwasser konterte und markierte das vorentscheidende 3-0 in der 60 Minute. Torschütze war wiederum Ben Pohling. Germania lies sich nun keineswegs hängen und war um Ergebniskorrektur bemüht. Paul Kruppas, der Keeper der Germanen, vereitelte mehere Kontermöglichkeiten, bis er dann doch noch von Markus Radestock, mit einer schönen Einzelaktion, zum letzten mal und somit zum Endstand bezwungen wurde. DK

6.Spieltag Kreisoberliga

1. Männermannschaft des SSV verschenkt Punkte auf heimischen Boden

 

Nach dem Debakel in Friedersdorf letzten Samstag, bei dem man so ziemlich fast alles falsch gemacht hatte, was defensive Leistung betraf, wollte und sollte es gegen den Holtendorfer SV anders laufen.

Trainergespann Schmäche und Pelz implementierten mit Stefan Marx einen Libero, der eine klare Überzahl in Defensivaktionen darstellen und sich bei Ballbesitz mit vorn einschalten sollte. Außerdem entschied man sich für diesen Abwehrverbund, da Innenverteidiger Daniel Kretzschmar mit einer Erkältung geschwächt ins Spiel ging und der zweite Innenverteidiger Daniel Haußig noch an dem Außenbandriss im Sprunggelenk zu kämpfen hatte.

Theorie und Praxis gingen einher. 

Der SSV machte ab der Mittellinie druck und stand hinten sehr gut. Die beiden gefährlichen Stürmer Rocco Klug und Tobias Makosch sollten zu keiner klaren Torchance im Spiel kommen, was schon schnell zu Reibereien der Zwei untereinander sorgte. Lediglich zwei Fernschüsse fanden seitens des HSV den Weg zum Tor, konnten jedoch ohne Probleme entschärft werden. In der 33. Minute klärte man in der Abwehr beim SSV mit einem langen Ball, der von Dave Smiletzki im Mittelfeld gut nachgelaufen wurde und den Abwehrspieler des HSV zu einem schlampigen Rückpass zum Keeper zwang. Darauf spekulierte Sandro Jäkel, erreichte den Ball vor dem Holtendorfer Torwart und überlupfte diesen aus 25 Metern zur 1:0 Führung. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause. 

Trainer Schmäche warnte seine Mannschaft in der Halbzeitansprache vor einer zu erwartenden Offensivwelle der Gäste. 

Die kam auch in Halbzeit 2, jedoch stand man weiterhin solide. Nach einem Standard in der 50. Minute verschätzte Torhüter Knospe sich in seiner Lufthoheit, woraufhin Mathias Nitsche vom HSV der Nutznießer war und zum Ausgleich verwandelte.

Ein solches Tor wollte man bei Germania unbedingt nach der Halbzeit verhindern, aber erneut brachte ein individueller Fehler den Stein ins Rollen und verursachte Unsicherheit in den eigenen Reihen. 

Der Holtendorfer SV drückte nun verstärkt auf einen weiteren Treffer und wollte die aufkommende Unordnung beim SSV ausnutzen.

Das gelang auch mit Hilfe einer Fehlentscheidung vom Schiedsrichter Marcus Hanschke. Der kurz zuvor eingewechselte Rocky Liebe für Stürmer Sandro Jäkel setzte ein langes Bein im Laufduell mit vor dem 16 Meterraum an. Der HSV-Spieler nahm das Bein dankend mit, legte noch im Fallen den Weg in den Strafraum zurück und bekam dafür Elfmeter.

Zurecht protestierte man auf Seiten Germanias, da das Foul außerhalb begann und man sogar noch deutlich die Spur auf dem nassen Kunstrasenplatz erkannte. Jedoch ging Schiedsrichter Hanschke darauf nicht ein und orientierte sich auch nicht einmal an seinem Kollegen an der Außenlinie.

Den unberechtigten Elfmeter verwandelte Robert Rotter im der rechten untere Ecke sicher. 

Bis zur 80. Minute ging es hin und her und Germania gelang es wieder Ordnung nach dem unverdienten Rückstand in die eigenen Reihen zu bringen. Aber genau das sind die Momente, an dem die Mannschaft noch reifen muss. Denn genau dann kommt es erneut zu einem individuellen Fehler, der spätestens jetzt in der Kreisoberliga vom Gegner ausgenutzt wird. Ein langer Ball wurde vom HSV auf die linker Abwehrseite des SSV geschlagen, welcher von Sebastian Tews geklärt werden hätte können. Jedoch mischte sich Innenverteidiger Kretzschmar mit ein, verfehlte den Ball und der Weg für Robert Rotter zum 1:3 in der 80. Minute war frei.

Lange Gesichter machten sich breit unter den Spielern des SSV, wo man doch bis dahin wusste, dass heute mehr dein war.

Doch Germania zeigte noch einmal das Gesicht, was man von der Mannschaft aus der letzten Spielklasse im Vorjahr kannte. Nämlich einen aggressiven Endspurt. 

Der erst 5 Minuten vor dem dritten Treffer der Gäste in den Sturm versetzte Haußig, sollte sich nach einer Flanke von Frank Ressel aus dem Halbfeld im Strafraum gegen 2 Mann durchsetzen und schob das Leder aus kurzer Distanz ins Tor. Jedoch fand dieser Treffer in der 91. Minute statt und man stand unter absolutem Zeitdruck. Also war die Devise langer Ball. Es sollte noch einmal zu einem Standard für den SSV kommen. Jedoch pfiff Schiedsrichter Hanschke eine Rangelei vor Freigabe des Freistoßes dann im Spielverlauf ab und nahm damit erneut eine gute Chance dem SSV. Kurz danach wurde abgepfiffen.

Festzuhalten ist, dass die Leistung stimmte, jedoch die persönliche Fehlerquote enorm gesenkt werden muss, da man sich dadurch um jegliche Mühe und Einsatz um die verdiente Belohnung selbst bringt.

dh 

 

1. Männermannschaft des SSV verschenkt Punkte auf heimischen Boden

 

Nach dem Debakel in Friedersdorf letzten Samstag, bei dem man so ziemlich fast alles falsch gemacht hatte, was defensive Leistung betraf, wollte und sollte es gegen den Holtendorfer SV anders laufen.

Trainergespann Schmäche und Pelz implementierten mit Stefan Marx einen Libero, der eine klare Überzahl in Defensivaktionen darstellen und sich bei Ballbesitz mit vorn einschalten sollte. Außerdem entschied man sich für diesen Abwehrverbund, da Innenverteidiger Daniel Kretzschmar mit einer Erkältung geschwächt ins Spiel ging und der zweite Innenverteidiger Daniel Haußig noch an dem Außenbandriss im Sprunggelenk zu kämpfen hatte.

Theorie und Praxis gingen einher. 

Der SSV machte ab der Mittellinie druck und stand hinten sehr gut. Die beiden gefährlichen Stürmer Rocco Klug und Tobias Makosch sollten zu keiner klaren Torchance im Spiel kommen, was schon schnell zu Reibereien der Zwei untereinander sorgte. Lediglich zwei Fernschüsse fanden seitens des HSV den Weg zum Tor, konnten jedoch ohne Probleme entschärft werden. In der 33. Minute klärte man in der Abwehr beim SSV mit einem langen Ball, der von Dave Smiletzki im Mittelfeld gut nachgelaufen wurde und den Abwehrspieler des HSV zu einem schlampigen Rückpass zum Keeper zwang. Darauf spekulierte Sandro Jäkel, erreichte den Ball vor dem Holtendorfer Torwart und überlupfte diesen aus 25 Metern zur 1:0 Führung. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause. 

Trainer Schmäche warnte seine Mannschaft in der Halbzeitansprache vor einer zu erwartenden Offensivwelle der Gäste. 

Die kam auch in Halbzeit 2, jedoch stand man weiterhin solide. Nach einem Standard in der 50. Minute verschätzte Torhüter Knospe sich in seiner Lufthoheit, woraufhin Mathias Nitsche vom HSV der Nutznießer war und zum Ausgleich verwandelte.

Ein solches Tor wollte man bei Germania unbedingt nach der Halbzeit verhindern, aber erneut brachte ein individueller Fehler den Stein ins Rollen und verursachte Unsicherheit in den eigenen Reihen. 

Der Holtendorfer SV drückte nun verstärkt auf einen weiteren Treffer und wollte die aufkommende Unordnung beim SSV ausnutzen.

Das gelang auch mit Hilfe einer Fehlentscheidung vom Schiedsrichter Marcus Hanschke. Der kurz zuvor eingewechselte Rocky Liebe für Stürmer Sandro Jäkel setzte ein langes Bein im Laufduell mit vor dem 16 Meterraum an. Der HSV-Spieler nahm das Bein dankend mit, legte noch im Fallen den Weg in den Strafraum zurück und bekam dafür Elfmeter.

Zurecht protestierte man auf Seiten Germanias, da das Foul außerhalb begann und man sogar noch deutlich die Spur auf dem nassen Kunstrasenplatz erkannte. Jedoch ging Schiedsrichter Hanschke darauf nicht ein und orientierte sich auch nicht einmal an seinem Kollegen an der Außenlinie.

Den unberechtigten Elfmeter verwandelte Robert Rotter im der rechten untere Ecke sicher. 

Bis zur 80. Minute ging es hin und her und Germania gelang es wieder Ordnung nach dem unverdienten Rückstand in die eigenen Reihen zu bringen. Aber genau das sind die Momente, an dem die Mannschaft noch reifen muss. Denn genau dann kommt es erneut zu einem individuellen Fehler, der spätestens jetzt in der Kreisoberliga vom Gegner ausgenutzt wird. Ein langer Ball wurde vom HSV auf die linker Abwehrseite des SSV geschlagen, welcher von Sebastian Tews geklärt werden hätte können. Jedoch mischte sich Innenverteidiger Kretzschmar mit ein, verfehlte den Ball und der Weg für Robert Rotter zum 1:3 in der 80. Minute war frei.

Lange Gesichter machten sich breit unter den Spielern des SSV, wo man doch bis dahin wusste, dass heute mehr dein war.

Doch Germania zeigte noch einmal das Gesicht, was man von der Mannschaft aus der letzten Spielklasse im Vorjahr kannte. Nämlich einen aggressiven Endspurt. 

Der erst 5 Minuten vor dem dritten Treffer der Gäste in den Sturm versetzte Haußig, sollte sich nach einer Flanke von Frank Ressel aus dem Halbfeld im Strafraum gegen 2 Mann durchsetzen und schob das Leder aus kurzer Distanz ins Tor. Jedoch fand dieser Treffer in der 91. Minute statt und man stand unter absolutem Zeitdruck. Also war die Devise langer Ball. Es sollte noch einmal zu einem Standard für den SSV kommen. Jedoch pfiff Schiedsrichter Hanschke eine Rangelei vor Freigabe des Freistoßes dann im Spielverlauf ab und nahm damit erneut eine gute Chance dem SSV. Kurz danach wurde abgepfiffen.

Festzuhalten ist, dass die Leistung stimmte, jedoch die persönliche Fehlerquote enorm gesenkt werden muss, da man sich dadurch um jegliche Mühe und Einsatz um die verdiente Belohnung selbst bringt.

dh 

 

4.Spieltag der Kreisoberliga

 

 

 

Wenn eine gestandene Kreisoberligamannschaft auf einen Aufsteiger trifft, sollte die Favoritenrolle klar verteilt sein. Doch danach sah es in der ersten halben Stunde - auch trotz der 1:0-Führung durch Marco Hanske, der einen groben Abwehrfehler nutzte - nicht aus. Der Sportclub, wenn auch durch zahlreiche Ausfälle geschwächt, fand in der ersten halben Stunde überhaupt nicht zu seinem Spiel, denn technische Unzulänglichkeiten, fehlende Laufbereitschaft und besonders fehlende Geschwindigkeit in den Aktionen ermöglichte es den Gästen, das Spiel offen zu halten. So hatten die Görlitzer durch Sandro Jäkel sogar die große Chance zum Ausgleich. Er scheiterte zunächst freistehend an SC-Schlußmann Alexander Ehrlich, um kurz darauf den abprallenden Ball knapp neben das Tor zu köpfen. Dies schien die Spieler des Sportclubs wachgerüttelt zu haben. So wurden die Aktionen zielstrebiger und man erarbeitete sich einige Chancen. Das Zusammenspiel zwischen Robin Böhm und Ricardo Riediger war zu ungenau, sodaß eine gute Chance ungenutzt blieb. Die beste Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen, ließ Hanske nach schöner Vorarbeit von Andreas Graf ungenutzt. Auch im zweiten Abschnitt war der Sportclub die aktivere Mannschaft, und mit den Einwechslungen von Steven Klose und Marco Nietsch kam nochmals frischer Wind ins Spiel des Gastgebers. Das Zusammenspiel dieser beiden brachte dann auch das 2:0. Eine scharfe Eingabe von Klose mußte Torjäger Marco Nietsch nur noch über die Linie drücken. Das 3:0 durch Andreas Graf bereitete Libero Ronny Nietsch mustergültig vor. Mit der beruhigenden Führung sollte man denken, daß nun etwas mehr Ruhe ins Spiel des Sportclubs kommt. Doch statt sich weiter um einen strukturierten Spielaufbau zu bemühen, verlor man nun völlig den Faden. So konnte der kurz zuvor eingewechselte Frank Ressel nach einer unübersichtlichen Situtation im Strafraum für die Gäste aus Görlitz verkürzen. Die Görlitzer lösten nun etwas mehr ihren Deckungsverbund auf und so kam der Gastgeber zu einigen Konterchancen. Doch weder der Kopfball von Nietsch, noch der von Hanske fanden den Weg ins Tor. Auch ein Sololauf von Riediger blieb ungenutzt. Kurz vor Schluß des Spiels erzielten die Gäste dann sogar noch den Anschlußtreffer, als Jäkel trocken von der Strafraumgrenze abschloß. Der Sportclub mußte danach noch einige gefährliche Freistoßsituationen überstehen, konnte sich aber letztendlich über drei glückliche Punkte freuen. Auch SC-Coach Rene Tschackert zeigte sich von der Leistung seines Teams enttäuscht: "Das einzige, was heute positiv zu bewerten ist, sind die drei Punkte". Schon in der nächsten Woche hat die Mannschaft die Möglichkeit, es wieder besser zu machen. So trifft der SC im Heimspiel auf den NFV Gelb-Weiß Görlitz.

 

Spielbericht von http://sport.chrissler.com/ entnommen

3. Spieltag der Kreisoberliga

 

 

 

Alles andere als ein Sieg stand für die gastgebenden Neueibauer am dritten Spieltag überhaupt nicht zur Debatte. Die Spieler wollten endlich den Bock umstoßen und beweisen, daß sie die gute Trainingsarbeit im Spiel auch umsetzen können. Das gelang ihnen teilweise sehr gut. Bei Balleroberung wurde im Umkehrspiel über wenig Stationen in die Spitze gespielt und die gegnerische Abwehr gehörig durcheinandergebracht. Nach zwei Minuten verzog Andreas Kern den Ball aus kurzer Entfernung knapp über das Tor. In der achten Minute landete der Ball zum ersten Mal im Netz: Grzegorz Deszcz spielte zwei Spieler an der Srafraumgrenze aus und legte auf Dawid Slomiak ab, der nicht lange fackelte und das 1:0 erzielte. In der 20.Minute wurde Grzegorz Saficki im Strafraum gefoult. Slomiak schnappte sich den Ball und verwandelte zum 2:0. Das hätte beim SVN für Sicherheit sorgen müssen. Leider schlichen sich Konzentrationsmängel im Abwehrverhalten ein. In der 37.Minute nutzten die Gäste eine Deckungslücke bei Neueibau eiskalt aus und erzielten durch Sandro Jäkel das Anschlußtor. Zum Glück ließen sich die Neueibauer davon nicht beirren und stellten mit einem Treffer von Deszcz den alten Abstand wieder her.

 

 

 

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte sich Tony Sommer gegen zwei Gegner durch, scheiterte aber mit seinem Schuß an der Querlatte. In der 53. Minute folgte dann eine kuriose Situation bei einem Eckball für Neueibau. Die Gäste wehren den Ball mit weitem Schlag ab, der Mittelstürmer der Gäste nutzte einen Stellungsfehler in der Neueibauer Abwehr und erzielte erneut den Anschlußtreffer zum 3:2. Danach ließen die Gastgeber aber nichts mehr anbrennen und erspielten sich viele Tormöglichkeiten. In der 62. Minute verpaßte Slomiak zwei gute Chancen. Drei Minuten später wurde Max Förster im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht. Slomiak verwandelte auch seinen zweiten Elfmeter und erhöht auf 4:2. In der 70. Minute erzielte Deszcz im Anschluß an einen schönen Freistoß von Slomiak seinen zweiten Treffer zum 5:2. Zwei Minuten später verhinderte der in der zweiten Hälfte wenig geprüfte SV-Keeper Kamke mit einer guten Parade den dritten Treffer der Gäste. In der 90. Minute vollendete Saficki nach schönem Zusammenspiel mit Slomiak auf 6:2. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können. Wenn auch die Mannschaft noch nicht dort angekommen ist, wohin Trainer und Spieler gerne wollen, war eine Leistungssteigerung unverkennbar. Besonders was das Erarbeiten und Ausnutzen von Torchancen betrifft. (cb/cr)

 

 

 

Zweiter Spieltag der Kreisoberliga.

 

 

In der heutigen Partie trafen die Mannschaften des SSV Germania Görlitz und des FV Rot-Weiß Olbersdorf aufeinander.

 

 

Das Spiel begann sehr ausgeglichen bis zur 13 Minute, als ein Eckball den Kopf, des am zweiten Pfosten freistehenden Olbersdorfer Spielers Winkler fand.

 

Der SSV steckte jedoch nicht zurück und kämpfte sich in das Spiel hinein.

 

In der 21.Minute musste Scholze nur noch den Ball am geschlagenen Olbersdorfer Keeper ein schieben, jedoch schoss er den Ball über das Gehäuse.

 

 

Danach kamen beide Mannschaften noch zu Chancen die aber kein Erfolg fanden, bis zur 44.Minute, als Jäkel sich über die rechte Seite stark durchsetzte und den Ball quer auf Kühnel legte, der keine Probleme hatte zu vollenden.

 

Dann ging es in die Halbzeitpause.

 

 

Die zweite Hälfte sollte noch viel versprechend werden.

 

In der 52.Minute verlor der SSV den Ball und es entstand eine Überzahlsituation für den FV Olbersdorf, die es gut ausspielten und am Ende vollendete Linke zum 1:2.

 

Germania lies die Köpfe nicht hängen und im direkten Gegenzug erreichte Kühnel einen langen Ball auf der rechten Seite und brachte diesen noch, vor der Torauslinie, Richtung Tor, wo Smiletzki ihn über die Linie schoss.

 

 

Der SSV ist jetzt zwingender in den Zweikämpfen,  als sich Tomiczny in der 55.Minute den Ball erkämpft und schnell auf die linke Außenbahn spielte,  wo die Flanke auf Jäkel kam, dieser den Ball problemlos zur Führung über die Linie drückte.

 

Anschließend fanden die Gäste wieder ins Spiel und kamen nach einer verunglückten Kopfballabwehr durch Saalbach zum 3:3.

 

 

Dann kam die 92. Minute, als es einen letzten Freistoß für die Germanen gab.

 

Auf Höhe der Mittellinie brachte  Scholze diesen  gefährlich rein und am langen Pfosten lauerte Kretzschmar und köpfte diesen zum verdienten 4:3 Sieg am Olbersdorfer Keeper vorbei.

 

 

Damit erkämpfte sich Germania verdient den ersten Sieg in der Kreisoberliga.

 

Tom Malinowski

 

1. Spieltag gegen GFC Rauschwalde

 

Der GFC Rauschwalde hat sein Auftaktspiel zur Saison 2017/18 mit deutlichem Ergebnis gewonnen und ist nach einem 5:0 erster Spitzenreiter der Kreisoberliga Oberlausitz. Dabei unterschätzten die Gastgeber den Liganeuling zu keiner Zeit und ließen die Gäste kaum ins Spiel kommen. Die Ludwigsdorfer Neuzugänge Roy Stübner, Björn Nitsche und Florian Seifert zeigten sich gut in die Mannschaft integriert, wie auch Thomas Witzmann, der mit einem Hattrick maßgeblich zum klaren Erfolg der Rauschwalder beitrug. Witzmann, der zur Saison 2014/15 von Gelb-Weiß Görlitz ablösefrei zu Post Dresden ging und nach der Saison 2015/16 ein Studienprogramm "Arbeiten und Reisen" ("Work and Travel") in Australien und Neuseeland absolvierte, könnte im Angriff zur echten Bereicherung für die Rauschwalder werden. Erneut Spielrecht beim GFC hat übrigens Tobias Eberlein, der ebenfalls vom SV Ludwigsdorf kommt und maßgeblich Verdienst daran hatte, daß die Rauschwalder in der Saison 2010/11 den Klassenerhalt schafften.

 

Die erste Torchance hatten die Gastgeber in der zehnten Minute, aber Martin Fettke verpaßte die scharfe Eingabe von Max Schnitte knapp. Der antrittschnelle Sandro Jäkel hatte nur vier Minuten später die erste Möglichkeit für Germania, doch David Eckner konnte ihn im letzten Moment entscheidend beim Abschluß stören. Ein schönes Solo des Offensiv-Verteidigers Pierre Garbe führte in der 20. Minute zum Führungstor der Rauschwalder. Der Paß von Garbe kam zu Felix Grundmann, der SSV-Torwart Jens Knospe mit einem Schuß von der Strafraumgrenze überwand. Die Gäste zeigten sich nur wenig beeindruckt und versuchten zum Ausgleich zu kommen. Erneut Jäkel kam in dieser Phase nach zu kurzer Abwehr der Rauschwalder zu einer Torchance, Roy Stübner im GFC-Kasten hatte mit dessen Kopfball jedoch keine Probleme (29.). Nach Foul von Lukas Schubert bekam der GFC einen Freistoß, den Alexander Hensolt an den Querbalken setzte (34.). Doch in Folge sorgte Witzmann für klare Verhältnisse. Nach schöner Kombination von Grundmann über Schnitte gelang Witzmann zunächst das 2:0 (37.). Wenig später traf Witzmann nach guter Vorarbeit von Schnitte zwar nur an den Pfosten (39.), überlistete den SSV-Keeper aber nur eine Minute später nach Zuspiel von Hensolt mit einem weiten Heber zum 3:0 (40.). Es folgte ein Distanzschuß von Fettke, den der Torwart der Gäste zur Ecke lenkte (41.).

 

Die Rauschwalder blieben auch in der zweiten Halbzeit spielbestimmend, mußten aber bei gelegentlichen gefährlichen Kontern der Germanen immer auf der Hut sein. Auf der anderen Seite war es Garbe, dessen Sturmlauf auf der rechten Seite erneut zu einem Treffer führte. Die präzise Flanke kam zu Witzmann, der nur zwei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit auf 4:0 erhöhte (47.). Drei Minuten später versuchte sich Grundmann mit straffem Freistoß von der Strafraumgrenze, den SSV-Tormann Knospe kompromißlos abfaustete. In der 54. Minute betätigte sich Garbe zum dritten Mal als erfolgreicher Vorlagengeber und bediente Schnitte, der den Ball aus Nahdistanz ins Netz setzte. Es folgte eine Tormöglichkeit für Fettke, Keeper Knospe war aber zur Stelle (58.). Eine der letzten Chancen der Gäste hatte Jäkel, der Schuß aus spitzem Winkel bedeutete für GFC-Torwart Stübner aber kein Problem (63.). In der 73. Minute tauchte Garbe erneut am Strafraum der Germanen auf, doch diesmal verzog der angespielte Schnitte den Schuß. Die Chance zum Ehrentreffer für Germania hatte Dave Smiletzki zehn Minuten vor Spielschluß. Doch sein Drehschuß kam genau auf Tormitte zum GFC-Keeper. (cr)

 

Rauschwalde: Stübner, Garbe, Rolle (65. Paulig), Seifert, Eckner, Witzmann (80. Wieczorek), Nitsche, Hensolt, Grundmann, Schnitte, Fettke

 

Germania: Knospe, Haußig, Kretzschmar, Tomiczny, Scholze, Marx (46. Tews), Kühnel (60. Liebe), Noske, Smiletzki, Schubert, Jäkel (84. Ressel)

 

Torfolge: 

1:0 Grundmann (20.), 2:0, 3:0, 4:0 Witzmann (37., 40., 47.), 5:0 Schnitte (54.)



Schiedsrichter: Oliver Seib (Holtendorfer SV),

 

Zuschauer: 110

 

Christian Rißler