16. Spieltag gegen Reichwalde

 

 

Germania manövriert sich selbst tief in den Abstiegskampf

Die vierte Niederlage in Folge bringt die Elf in arge Bedrängnis

Zugegeben: auch dieses Wochenende hatte das Wetter kein Einsehen mit Spielern und den rund 30 Zuschauern auf der Görlitzer Eiswiese. Lediglich die Tatsache, dass der Kunstrasen auch nach 10 Jahren noch das macht was er soll, lässt die Germanen auch weiterhin ohne Spielausfall durch den Winter kommen.
Nichts anderes als einen Sieg hatte Coach Haußig vor dem Spiel gegen die Jungs vom Tagebau Reichwalde gefordert. Im 6 - Punkte - Spiel konnte er schon alleine deshalb auf fast den gesamten Kader zurückgreifen. Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten an diesem Tag. Leider griff man auf dem Platz an diesem Tag zu den falschen taktischen Mitteln, um den Gegner im Abstiegskampf entscheidend gefährlich werden zu können, welche nicht die Marschroute sein sollte. Die im Schnitt ein bis zwei Köpfe größeren Gegner freuten sich stets über die hohen Bälle, die Ihnen die Heimmannschaft anbot. So verpufften jegliche Offensivaktionen meist an der Grenze des 16ers. Nur „West-Import" Roisch (20.) aus der Distanz und ein überhasteter Abschluss aus guter Position von Bochmann (29.) konnten als Offensiv-Bemühung bewertet werden. Leider hatte die robuste Spielweise des Gegners auch den Ausfall von Apelt zur Folge. Pofe ersetzte Diesen. Reichwalde war über Standards gefährlich, welche aber Goalie Kruppas sicher parieren konnte. Jedoch merkte man der Hintermannschaft die deutlichen Unsicherheiten an. 0:0 zur Pause.
Mit Wohlleber sollte das Spiel, wie schon in der Vorwoche, belebt werden. Leider verlief die taktische Halbzeit-Ansprache des Trainers im Regen. Der einzig gute Spielzug des Tages gelang Reichwalde über die rechte Seite, welchen Kneschke zum Tor des Tages verwertete (63.) Erst in der Schlussphase konnte Germania, vor allem durch den agilen Neuzugang Stäbler, mit dem Mute der Verzweiflung den Gegner in der Hälfte festmachen, etwas Zählbares sprang aber nicht mehr heraus.

Nächsten Samstag reisen die Germanen zum Tabellenführer nach Kodersdorf. Ohne Chance. Die man nutzen muss. (jr)

 

15. Spieltag gegen Deutsch-Ossig

 

Germania mit mehr Schatten als Licht
Gegen Deutsch Ossig verspielen die Germanen in Halbzeit 1 einen möglichen Punktgewinn

Nach der Niederlage gegen Kreba in der Vorwoche, war bei der Haußig-Elf Widergutmachung angesagt. Dazu verschärften die Ergebnisse der direkten Konkurrenten im Keller die Situation. Für die Germanen sprach vor allem der mannschaftliche Zusammenhalt. Konnte man zur besten Kaffeezeit mit 17 Mann nach Kunnerwitz reisen. Viel Variablität auf der Bank. Und die sollte auch von Nöten sein.
Denn bereits nach 4 Minuten musste der überraschend aufgestellte Keeper Rohleder zum ersten Mal hinter sich greifen. Eine Eingabe von rechts verpasste Freund und Feind. Manuel Klemt konnte zum 1:0 veredeln. Germania war in der Anfangsphase völlig von der Rolle und kassierte aus ähnlicher Position 11 Minuten später das 0:2. Eine erneute Eingabe von rechts kam diesmal zu Budig, der ohne Mühe einschieben konnte. Auch wenn Blau-Weiß jetzt einen Gang zurückschaltete, schaffte es die Spielgemeinschaft nicht, Offensiv entscheidende Akzente zu setzen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, konnte man mit Fug und Recht zu diesem Zeitpunkt von der schlechtesten Saisonleistung sprechen. Auf die Spitze trieb es Theodor Holz der die völlig vogelwilde Germanen Defensive kurz vor der Pause zum 0:3 überwand (40.).
Für viele die Vorentscheidung, denn Germania fand in Halbzeit 1 überhaupt nicht statt und war ohne jegliche Chance. Und nutzte diese in Halbzeit 2. Durch die Hereinahme von Wohlleber für Kühnel und Appolt für Baltes zeigte die Mannschaft von der Eiswiese ein völlig anderes Gesicht. Innerhalb von 10 Minuten schafften es Tews (1:3; 48. Minute) und Bochmann (2:3; 55. Minute) Deutsch Ossig völlig aus der Bahn zu werfen. Appolt und Wohlleber bereiteten nicht nur beide Tore vor, sondern belebten das Spiel ungemein. Es wurden in der Folge weitere gute Chancen erspielt, die aber alle nicht mehr den Weg ins Tor finden sollten. Empor fand in der zweiten Halbzeit nicht mehr statt und konnte sich wohl nur beim Fussball-Gott bedanken am Ende Ihren sechsten Saisonsieg feiern zu dürfen.
Zwei unterschiedliche Halbzeiten mit einem glücklichen Sieger. Germania ist in der nächsten Woche gegen Reichwalde zum Siegen verdammt. Und muss sich vorallem endlich für die gute Stimmung in der Mannschaft und die Leistungen im Training belohnen. (jr)

 

14. Spieltag gegen Kreba-Neudorf

 

 

Germania verliert Rückrunden-Auftakt gegen Ingo Rink mit 0:2

Beim Pflichtspiel – Debüt von Coach Daniel Haußig ist Germania die bessere Mannschaft, die Tore schießt aber wieder der Gegner
Die heimische „Eiswiese“ im Biesnitzer Grund war Austragungsort der ersten Rückrunden-Partie zwischen der SpG Germania Görlitz und der SG Kreba Neudorf. Besonders personell gab es bei beiden Mannschaften unterschiedliche Vorzeichen. So setzte bei Germania der neue Coach Haußig in der Vorbereitung viele neue Akzente. Umgekehrt musste Kreba den Verlust seines Top-Scorers Gruhl in Kauf nehmen. Rückrunden-Start. Alles auf Anfang.
Das Spiel hätte bereits mit in der zweiten Minute mit einem riesigen Aufreger beginnen können. Das ansonsten gut agierende Schiedsrichter Trio Walther/Schmidt/Tews übersah ein Rückpass von Kühnel an Torwart Kruppas, der diesen voller Selbstverständnis nach kurzen Dribbling in die Arme nahm. Das Spiel entwickelte sich nach kurzer Abtastphase in die Richtung des Gast-Tores. Alleine Germania-Stürmer Bochmann hatte 3x die Führung auf dem Fuß (15. Minute) sowie Kretzschmar auf dem Kopf (20.). Besonders Germane Lattig konnte auf ungewohnter Position immer wieder gute Akzente setzen. Und auch auf die Gefahr hin, das Phrasenschwein zu bedienen, so holte die Germanen kurze Zeit später eine solche ein. Denn wenn man Vorne die Chancen nicht nutzt, wird man hinter böse bestraft. So nutzte Palme eine Fehler im Spielaufbau zum 1:0. Görlitz war nicht geschockt und spielte weiter gefälligen Fußball – nur etwas Zählbares sollte nicht herausspringen.
Denn auch in der zweiten Halbzeit war Germania die bessere Mannschaft, jedoch brachten Abstimmungsfehler der Hintermannschaft Torwart Kruppas durch zwei Freistöße arg in Bedrängnis. Einen davon nutzte Wierick direkt, aus dem Nichts, zum 0:2 für Kreba (56.). Die robuste Spielweise des Gegners, machte einen flüssigen Spielverlauf nach und nach immer schwieriger. So blieb Referee Walther in der 70. Minute nach einem überharten Einsteigen gegen Kretzschmar nur der rote Karton gegen Torschütze Palme. So wurde Kreba weiter und weiter in die eigene Hälfte zurück gedrängt und konnte sich kurze Zeit später wieder bei Keeper Rink bedanken, der einen Abschluss von Jäkel mit übergreifen gegen den Pfosten lenkte. Und weil Fliegen bekanntlich doch zu schön ist, fischte Rink kurz vor Ende auch noch den 25 Meter Hammer von Kapitän Apelt aus dem Angel.
Alleine Ihm und der Kaltschnäuzigkeit der Stürmer ist es zu verdanken, das Kreba an diesem Tag drei Punkte aus Görlitz entführt. (jr)

 

 

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13. Spieltag gegen Gebelzig

 

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12. Spieltag gegen Weißwasser

 

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11. Spieltag gegen Rothenburg

 

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10. Spieltag gegen Reichenbach

 

 

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9. Spieltag gegen Uhsmannsdorf

 

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7. Spieltag gegen Horka

 

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6. Spieltag gegen Klitten

 

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4. Spieltag gegen SV Kodersdorf

 

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3. Spieltag gegen Reichwalde

    

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2. Spieltag gegen Deutsch-Ossig

  

    Männer punkten zu Hause am 2. Spieltag


Am 2. Spieltag begrüßten unsere Männer die Jungs vom SV Blau-Weiß Deutsch-Ossig.

2 Wochen zuvor verlor man noch klar mit 4:1 auf dem selben Rasen. Der 1. Spieltag gegen Kreba-Neudorf ging auch mit 0:2 verloren. 

Es waren die ersten beiden Spiele der Männer in der Spielgemeinschaft.

Trainer Schmäche und Pelz mussten also zügig die Feinjustierung hinbekommen, wenn man nicht den Anschluss an die Spitze verlieren will.

In der ersten Halbzeit war das Spiel beider Teams noch fahrig. Germania/Ludwigsdorf tat sich schwer gefährliche Angriffe zu generieren. Kretzschmar per Kopf, Kühnel via Freistoß am linken Pfosten vorbei waren somit die Gefährlichsten und Ossig blieb Offensiv in Person von Tommy Junge gefährlich.

In der 20. Minute schoss auch dieser die Gäste mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen ist eine Ecke, wobei zunächst sich Schubert des SSV beim Kopfball verschätzte und Marx nicht nah genug an Junge befand. Dieser musste nichts für den Treffer tun, außer den Ball einen kleinen Richtungswechsel mit dem Fuß geben, der sich von allein vor ihm auftat.

Jedoch steckten unsere Männer nicht auf und in der 32. Minute glich Kühnel zum 1:1 aus. Das war auch der Pausenstand an diesem erneut hitzigen Tag.

In der 2. Halbzeit schnitt man Ossig völlig den Schneid ab.

Kühnel nagelte einen Freistoß an die Latte, Raymund scheiterte am Ossiger Torhüter Tom Lehmann.

In der 63. Minute brachte Kretzschmar die Hausheeren per Kopf nach einem Eckstoß in Führung. Kühnel führte diese scharf und flach aus, der Abpraller landete erneut bei ihn und er sah den Torschützen am langen Pfosten. 

Nur 5 Minuten später erhöhte Pofe zum 3:1 und machte für dieses Spiel merklich den Deckel drauf. Von Ossig kam in dieser Halbzeit nahezu nichts und unsere Jungs beherrschten den Gegner in nahezu jeder Sekunde der 2. Halbzeit. Somit gelang die Revanche zum Pokalspiel und man kann optimistisch die nächsten Spiele angehen.


Aufstellung:

Paul Kruppas (TW), Rocky Liebe, Patrick Apelt (35.' Robert Noske aufgrund v. Verletzung), Richard Klimpel, Daniel Kretzschmar (63.'), Stefan Marx, Lukas Schubert (87.' Jens Knospe), Maik Kühnel (32.'), Max Pofe (68.'), Raymund Neu (74.' Dave Smiletzki), Sandro Jäkel

Trainer: Harald Schmäche, Andreas Pelz