23. Spieltag gegen Reichenbach

 

folgt

22. Spieltag gegen Uhsmannsdorf

 

 

Herren Ligaspiel - Sonntag, 05.05.2019

Germania mit Pflichtsieg gegen Uhsmannsdorf

Gegen den Tabellenletzten sündigt die Spielgemeinschaft mit Großchancen.
Zur besten Kaffee- & Kuchenzeit lud Grün-Weiß 90 Uhsmannsdorf die Spielgemeinschaft Germania Görlitz zum Sonntagskick ein. Der Kiosk bot zwar Kaffee, jedoch keinen Kuchen sondern nur zweitklassige Bockwurst. Einmal die Flachsrakete gezündet, gestartet und die Tabellensituation beäugt, vergeht beiden Teams schnell das Lachen. In absoluter Abstiegsgefahr befindlich, konnten beide Mannschaften insgesamt 60 Zuschauer aktivieren. 20 davon stellte der fachkundige Gästefanclub. Entsprechend motiviert startete die Görliter-Elf in die Partie. So kam es schnell zu ersten guten Möglichkeiten durch Leipzig-Legionär Wenke, Mittelfeld-Partner Kühnel und Kretzschmar per Kopf (5.',8.',17.'). Wesentlich einfacher, aber effektiver und umso schöner machte es Tews. Mit einem Sonntagsschuss von der linken Seite überwand er den verdutzten Keeper Kasper zum 0:1 (24.). Germania schaffte es in der Folge aber nicht, weitere Einschussmöglichkeiten zu nutzen. Stattdessen brachte man Uhsmannsdorf durch riskante Abwehraktionen immer wieder ins Spiel. Das einzige taktische Mittel des Tabellenletzten waren lange, weite Bälle. Leider passte sich Germania dieser Spielweise an und das Spiel verflachte zusehends. Durch den verletzungsbedingten Wechsel von Jäkel anfangs der zweiten Halbzeit kam Pofe ins Spiel, der kurze Zeit später das Kunststück fertig brachte, das Spielgerät nicht im leeren Tor unter zu bringen (63.). Besser machte es Kühnel, der in der 71. Spielminute überlegt abschloss. Mit dem Mut der Verzweifung suchte jetzt Grün-Weiß da Heil in der Flucht nach vorn und bot Germania mehr Platz in der Offensive. Diesen nutzte dann schlussendlich doch noch Pofe zum 3:0 Endstand aus Germania-Sicht (88.). (jr)

 

21. Spieltag gegen Jänkendorf

 

Herren Ligaspiel - Samstag, 27.04.2019

Germania holt wichtigen Sieg gegen Jänkendorf

Gegen die Mannschaft von den Ullersdorfer Teichen gelingt ein wichtiger Sieg gegen den Abstieg und für die Moral. Nach dem 0:6-Debakel gegen Horka, lag der Schwerpunkt in den Trainingseinheiten in zwei Wochen auf Gesprächen mit der Mannschaft inklusive einer gehörigen Standpauke von Coach Haußig. Im Anschlusstraining am Mittwoch (19! Spieler) und einem Gespräch des Mannschaftsrates unter 8 Augen wurde das Trainerteam aber in Ihrer Linie bestärkt. Ein zweiter Abstieg innerhalb eines Jahres hätte für den, vor allem in der Jugend- und Vereinsstruktur aufstrebenden, Club von der Eiswiese, weitreichende Konsequenzen. So tat sich Germania vor 43 Zuschauern gegen Jänkendorf zunächst schwer, dominierte aber vor allem die Zweikämpfe in Abwehr und Mittelfeld. Den knappen Sieg bescherte Torjäger Jäkel bereits in Halbzeit 1 als der hochgeschossene Stürmer durch einen hohen Ball aus dem Aufbauspiel auf die Reise geschickt wurde, den Torwart überlupfte, mit dem Kopf einschob und dabei aber gegen den mitlaufendem Gegenspieler einmal mehr eine "dicke Lippe" abholte (31.). Außerdem konnte sich die Spielgemeinschaft auf Routinier Knopse verlassen, der mit 2 wichtigen Paraden das Team im Spiel hielt. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend, da Germania es gegen den eher Radball-dominierten Club nicht schaffte, endgültig den Sack zuzumachen. Alles in allem aber ein verdienter Sieg der Haußig-Elf, der aber nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt sein kann. (jr)


20. Spieltag gegen Horka

 

Uns fehlen die Worte:-(

19. Spieltag gegen Klitten/Boxberg

 

Germania-Männer holen 12 Punkte

Im 6-Punkte-Spiel gegen Mitkonkurrent Klitten/Boxberg gelingt der langersehnte erste Sieg in 2019, 3 Punkte für die Moral und 3 Punkte für das Alu-Konto.
Purer, dreckiger Abstiegskampf stand am Samstag auf der Görlitzer Eiswiese schönstem Sommerwetter und idealen Platzbedingungen gegenüber.
Gründe, warum sich nur 24 Zuschauer in den Görlitzer Grund verirrten. Beide Mansnchaften zum Siegen verdammt, wurde unterhalb der Woche gästeseits sogar über eine Verlegung des Spiels nachgedacht. Dass es für den Kreisoberliga-Absteiger um noch viel mehr ging, war der Mannschaft von Beginn an anzumerken. Umso größer die Erleichterung, als Routinier Fritsche nach 2 Minuten per Strafstoß zum 1:0 einschob, nachdem Jäkel in der Box beim 1-gegen-1 gelegt wurde.
Wie so oft verpassten es die Germanen aber in der Folge klarste Einschussmöglichkeiten zu einer höheren Führung zu verwerten.
Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahm Klitten mehr und mehr die Initiative im Mittelfeld, welche in der 55. Minute zum Ausgleich durch Johannes Rockott führte. Allerdings kramte Coach Haußig jetzt tief in der Taktikkiste und zog mit der Einwechslung von Noske den wohl größten Trumpf aus dem Ärmel. Er schaffte es das Übergewicht im Mittelfeld zurück zu gewinnen. So folgte schnell das 2:1 durch Jäkel (60.). Des Weiteren scheiterte allein "Alu-König" Appolt 3(!) Mal am Torrahmen. Besser machte es dagegen der junge Michel Stäbler, der über das ganze Spiel mit viel Fleiß und Kreativität den Gegner immer wieder zur Verzweiflung brachte und seine Leistung mit dem 3:1 krönte (75.).
Allerdings sollten die Feierlichkeiten nicht allzu lang anhalten, denn bereits nächstes Wochenende am Samstag warten in Horka die nächsten 3 Punkte. (jr)

18. Spieltag gegen Trebus

 

Die nächste Niederlage…
Germania hadert zurecht mit dem Schiedsrichter – aber auch viel zu sehr mit sich selbst
Das 1:1 in der Vorwoche gegen den Tabellenführer sollte der Mannschaft von der Eiswiese starken Auftrieb gegeben haben. Und so fuhr man selbstbewusst zum Tabellensechsten nach Trebus. Neben ausschweifenden Kiefernwäldern ist der Ort für die „Orginial Heideländer Blasmusikanten“ bekannt. Und für einen Fußballplatz der diese Definition nicht verdient hat. Aller ehrenamtlichen Tätigkeit der Harry Müller Sportanlage zum Trotz – selbst dieses schlechtere Kreisligaspiel hatte diese „Kuhwiese“ nicht verdient.
Das sich Germania am Ende dieses Spieltages, mehr denn je, eher mit der Kreisklasse beschäftigen muss, lag auch an diesem Tag wieder an zwei entscheidenden Fakten. Wieder verpasste man es, robuste Zweikämpfe zu gestalten und vergaß neben her, dass für Tore auch Torschüsse nötig sind. So ist der Ablauf der ersten Halbzeit auch schnell dokumentiert. Nach einer ersten Drangphase des Gastgebers, der vor allem über den guten und schnellen Florian Kaschkow immer wieder gefährlich wurde, schafften es die Germanen sich mehr und mehr aus der eigenen Hälfte zu befreien ohne dabei aber wirklich gefährlich zu agieren.
Passend zu herrlich frühlingshaften Wetter konnte sich dann Ronny Hoffmann zumindest zum „Tor der Woche“ zu qualifizieren. Nach einer Ecke nahm sich die Trebuser Nummer 9 ein Herz und feuerte das Spielgerät per Direktabnahme aus 20 Metern zum 1:0 in die Maschen.
Das schockte die Spielgemeinschaft aber keineswegs. Und zeigte kurz nach der Halbzeit die beste Phase des Spiels. Jedoch vergaben Klimpel, Jäkel und Oka, rückgabenähnlich, kläglich. Gleichzeitig wurde, der tatsächlich auf beiden Seiten wirklich sehr unglücklich leitende Schiedsrichter Müller und sein Assistent Nitz, schnell als Bauernopfer festgelegt. Und so haderte der Gast in der 55. Minute noch immer mit einem ruhenden oder nichtruhenden Ball, während Dionys Helling über links zum 2:0 einschob. Auch in der Folge schaffte es Germania nicht mehr, den immer wieder unsicher wirkenden Trebuser Keeper Proske in Verlegenheit zu bringen, sondern verstrickte sich tiefer und tiefer in Diskussionen mit den Unparteiischen. Auch der Schlusspfiff änderte nichts an dieser Tatsache.
Was gegen die SpG Klitten/Boxberg am nächsten Samstag auf dem Spiel steht, sollte spätestens nach diesem Spiel jedem bewusst sein. Dazu bedarf es keiner Worte. Sondern einer deutlichen Leistungssteigerung. (jr)

17. Spieltag gegen Kodersdorf

 

 

Germania entführt Punkt beim Tabellenführer

Nach 90 Minuten musste man sogar über 2 verlorene Punkte sprechen

„Nächsten Samstag reisen die Germanen zum Tabellenführer nach Kodersdorf. Ohne Chance. Die man nutzen muss.“ Dieser Satz schloss den Spielbericht der Vorwoche nach der bitteren und unnötigen Niederlage gegen Reichwalde zu Hause. In Wiesa galt es endlich, sich für die aufopferungsvolle Trainingsarbeit der letzten Wochen zu belohnen, die taktischen Vorgaben um zu setzen und sich für das bittere 1:4 gegen den SV Aufbau aus der Hinrunde zu revanchieren.
Die 55 Zuschauer konnten bei schönstem Fussball-Wetter in den Anfangsminuten eine ungewohnt stabile Germanen-Defensive bewundern, die aber auch durch Jäkel gleich zwei Mal (11.) offensiv Akzente setzen konnte. Leider wurde aber der Gast der Forderung von Coach Haußig nicht gerecht, auch körperlich dem Gegner etwas entgegen zu setzen. Das konnte der Heimmannschaft, der heute ansonsten vieles vermissen ließ, nicht nachsagen. Bei einigen Aktionen fragte sich selbst der neutrale Zuschauer, ob der Unparteiische nicht die Karten vergessen hatte. Kodersdorf kam vor allem über Standard zu Möglichkeiten, welche Jonas Lehel kurz vor der Pause nach einer Ecke zum 1:0 vollstreckte (40.).
Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger. Schubert setzte gleich nach dem Anstoß gut gegen Marksteiner nach, der den Germanen regelwidrig zu Fall brachte. Als letzter Mann konnte er Schiedsrichter Theurich zwar den Beweis des Besitzes einer gelben Karte abringen, jedoch war zu vermuten, dass er sich hier wohl in der Tasche geirrt hatte. Germania agierte jetzt noch druckvoller. Aufbau vergab die zwei vorhandenen Chancen von Hennig und Schaal in Halbzeit 2 kläglich und wurde auch in der Defensive immer wackliger. So wurde erst ein Tor von Jäkel wegen Abseits aberkannt. Eine viertel Stunde vor Ende war es dann wieder Jäkel, der nach einer Hereingabe von Noske, den guten Keeper Thomas zu einer Parade zwang, gegen den Nachschuss von Kühnel dann aber völlig machtlos war (75.)

So konnte Germania in 2019 den ersten Punkt verbuchen, auch wenn sicher ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre. Dieser darf aber gerne nächste Woche gegen Trebus eingefahren werden. (jr)

 

16. Spieltag gegen Reichwalde

 

 

Germania manövriert sich selbst tief in den Abstiegskampf

Die vierte Niederlage in Folge bringt die Elf in arge Bedrängnis

Zugegeben: auch dieses Wochenende hatte das Wetter kein Einsehen mit Spielern und den rund 30 Zuschauern auf der Görlitzer Eiswiese. Lediglich die Tatsache, dass der Kunstrasen auch nach 10 Jahren noch das macht was er soll, lässt die Germanen auch weiterhin ohne Spielausfall durch den Winter kommen.
Nichts anderes als einen Sieg hatte Coach Haußig vor dem Spiel gegen die Jungs vom Tagebau Reichwalde gefordert. Im 6 - Punkte - Spiel konnte er schon alleine deshalb auf fast den gesamten Kader zurückgreifen. Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten an diesem Tag. Leider griff man auf dem Platz an diesem Tag zu den falschen taktischen Mitteln, um den Gegner im Abstiegskampf entscheidend gefährlich werden zu können, welche nicht die Marschroute sein sollte. Die im Schnitt ein bis zwei Köpfe größeren Gegner freuten sich stets über die hohen Bälle, die Ihnen die Heimmannschaft anbot. So verpufften jegliche Offensivaktionen meist an der Grenze des 16ers. Nur „West-Import" Roisch (20.) aus der Distanz und ein überhasteter Abschluss aus guter Position von Bochmann (29.) konnten als Offensiv-Bemühung bewertet werden. Leider hatte die robuste Spielweise des Gegners auch den Ausfall von Apelt zur Folge. Pofe ersetzte Diesen. Reichwalde war über Standards gefährlich, welche aber Goalie Kruppas sicher parieren konnte. Jedoch merkte man der Hintermannschaft die deutlichen Unsicherheiten an. 0:0 zur Pause.
Mit Wohlleber sollte das Spiel, wie schon in der Vorwoche, belebt werden. Leider verlief die taktische Halbzeit-Ansprache des Trainers im Regen. Der einzig gute Spielzug des Tages gelang Reichwalde über die rechte Seite, welchen Kneschke zum Tor des Tages verwertete (63.) Erst in der Schlussphase konnte Germania, vor allem durch den agilen Neuzugang Stäbler, mit dem Mute der Verzweiflung den Gegner in der Hälfte festmachen, etwas Zählbares sprang aber nicht mehr heraus.

Nächsten Samstag reisen die Germanen zum Tabellenführer nach Kodersdorf. Ohne Chance. Die man nutzen muss. (jr)

 

15. Spieltag gegen Deutsch-Ossig

 

Germania mit mehr Schatten als Licht
Gegen Deutsch Ossig verspielen die Germanen in Halbzeit 1 einen möglichen Punktgewinn

Nach der Niederlage gegen Kreba in der Vorwoche, war bei der Haußig-Elf Widergutmachung angesagt. Dazu verschärften die Ergebnisse der direkten Konkurrenten im Keller die Situation. Für die Germanen sprach vor allem der mannschaftliche Zusammenhalt. Konnte man zur besten Kaffeezeit mit 17 Mann nach Kunnerwitz reisen. Viel Variablität auf der Bank. Und die sollte auch von Nöten sein.
Denn bereits nach 4 Minuten musste der überraschend aufgestellte Keeper Rohleder zum ersten Mal hinter sich greifen. Eine Eingabe von rechts verpasste Freund und Feind. Manuel Klemt konnte zum 1:0 veredeln. Germania war in der Anfangsphase völlig von der Rolle und kassierte aus ähnlicher Position 11 Minuten später das 0:2. Eine erneute Eingabe von rechts kam diesmal zu Budig, der ohne Mühe einschieben konnte. Auch wenn Blau-Weiß jetzt einen Gang zurückschaltete, schaffte es die Spielgemeinschaft nicht, Offensiv entscheidende Akzente zu setzen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, konnte man mit Fug und Recht zu diesem Zeitpunkt von der schlechtesten Saisonleistung sprechen. Auf die Spitze trieb es Theodor Holz der die völlig vogelwilde Germanen Defensive kurz vor der Pause zum 0:3 überwand (40.).
Für viele die Vorentscheidung, denn Germania fand in Halbzeit 1 überhaupt nicht statt und war ohne jegliche Chance. Und nutzte diese in Halbzeit 2. Durch die Hereinahme von Wohlleber für Kühnel und Appolt für Baltes zeigte die Mannschaft von der Eiswiese ein völlig anderes Gesicht. Innerhalb von 10 Minuten schafften es Tews (1:3; 48. Minute) und Bochmann (2:3; 55. Minute) Deutsch Ossig völlig aus der Bahn zu werfen. Appolt und Wohlleber bereiteten nicht nur beide Tore vor, sondern belebten das Spiel ungemein. Es wurden in der Folge weitere gute Chancen erspielt, die aber alle nicht mehr den Weg ins Tor finden sollten. Empor fand in der zweiten Halbzeit nicht mehr statt und konnte sich wohl nur beim Fussball-Gott bedanken am Ende Ihren sechsten Saisonsieg feiern zu dürfen.
Zwei unterschiedliche Halbzeiten mit einem glücklichen Sieger. Germania ist in der nächsten Woche gegen Reichwalde zum Siegen verdammt. Und muss sich vorallem endlich für die gute Stimmung in der Mannschaft und die Leistungen im Training belohnen. (jr)

 

14. Spieltag gegen Kreba-Neudorf

 

 

Germania verliert Rückrunden-Auftakt gegen Ingo Rink mit 0:2

Beim Pflichtspiel – Debüt von Coach Daniel Haußig ist Germania die bessere Mannschaft, die Tore schießt aber wieder der Gegner
Die heimische „Eiswiese“ im Biesnitzer Grund war Austragungsort der ersten Rückrunden-Partie zwischen der SpG Germania Görlitz und der SG Kreba Neudorf. Besonders personell gab es bei beiden Mannschaften unterschiedliche Vorzeichen. So setzte bei Germania der neue Coach Haußig in der Vorbereitung viele neue Akzente. Umgekehrt musste Kreba den Verlust seines Top-Scorers Gruhl in Kauf nehmen. Rückrunden-Start. Alles auf Anfang.
Das Spiel hätte bereits mit in der zweiten Minute mit einem riesigen Aufreger beginnen können. Das ansonsten gut agierende Schiedsrichter Trio Walther/Schmidt/Tews übersah ein Rückpass von Kühnel an Torwart Kruppas, der diesen voller Selbstverständnis nach kurzen Dribbling in die Arme nahm. Das Spiel entwickelte sich nach kurzer Abtastphase in die Richtung des Gast-Tores. Alleine Germania-Stürmer Bochmann hatte 3x die Führung auf dem Fuß (15. Minute) sowie Kretzschmar auf dem Kopf (20.). Besonders Germane Lattig konnte auf ungewohnter Position immer wieder gute Akzente setzen. Und auch auf die Gefahr hin, das Phrasenschwein zu bedienen, so holte die Germanen kurze Zeit später eine solche ein. Denn wenn man Vorne die Chancen nicht nutzt, wird man hinter böse bestraft. So nutzte Palme eine Fehler im Spielaufbau zum 1:0. Görlitz war nicht geschockt und spielte weiter gefälligen Fußball – nur etwas Zählbares sollte nicht herausspringen.
Denn auch in der zweiten Halbzeit war Germania die bessere Mannschaft, jedoch brachten Abstimmungsfehler der Hintermannschaft Torwart Kruppas durch zwei Freistöße arg in Bedrängnis. Einen davon nutzte Wierick direkt, aus dem Nichts, zum 0:2 für Kreba (56.). Die robuste Spielweise des Gegners, machte einen flüssigen Spielverlauf nach und nach immer schwieriger. So blieb Referee Walther in der 70. Minute nach einem überharten Einsteigen gegen Kretzschmar nur der rote Karton gegen Torschütze Palme. So wurde Kreba weiter und weiter in die eigene Hälfte zurück gedrängt und konnte sich kurze Zeit später wieder bei Keeper Rink bedanken, der einen Abschluss von Jäkel mit übergreifen gegen den Pfosten lenkte. Und weil Fliegen bekanntlich doch zu schön ist, fischte Rink kurz vor Ende auch noch den 25 Meter Hammer von Kapitän Apelt aus dem Angel.
Alleine Ihm und der Kaltschnäuzigkeit der Stürmer ist es zu verdanken, das Kreba an diesem Tag drei Punkte aus Görlitz entführt. (jr)

 

 

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13. Spieltag gegen Gebelzig

 

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12. Spieltag gegen Weißwasser

 

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11. Spieltag gegen Rothenburg

 

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10. Spieltag gegen Reichenbach

 

 

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9. Spieltag gegen Uhsmannsdorf

 

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7. Spieltag gegen Horka

 

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6. Spieltag gegen Klitten

 

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4. Spieltag gegen SV Kodersdorf

 

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3. Spieltag gegen Reichwalde

    

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2. Spieltag gegen Deutsch-Ossig

  

    Männer punkten zu Hause am 2. Spieltag


Am 2. Spieltag begrüßten unsere Männer die Jungs vom SV Blau-Weiß Deutsch-Ossig.

2 Wochen zuvor verlor man noch klar mit 4:1 auf dem selben Rasen. Der 1. Spieltag gegen Kreba-Neudorf ging auch mit 0:2 verloren. 

Es waren die ersten beiden Spiele der Männer in der Spielgemeinschaft.

Trainer Schmäche und Pelz mussten also zügig die Feinjustierung hinbekommen, wenn man nicht den Anschluss an die Spitze verlieren will.

In der ersten Halbzeit war das Spiel beider Teams noch fahrig. Germania/Ludwigsdorf tat sich schwer gefährliche Angriffe zu generieren. Kretzschmar per Kopf, Kühnel via Freistoß am linken Pfosten vorbei waren somit die Gefährlichsten und Ossig blieb Offensiv in Person von Tommy Junge gefährlich.

In der 20. Minute schoss auch dieser die Gäste mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen ist eine Ecke, wobei zunächst sich Schubert des SSV beim Kopfball verschätzte und Marx nicht nah genug an Junge befand. Dieser musste nichts für den Treffer tun, außer den Ball einen kleinen Richtungswechsel mit dem Fuß geben, der sich von allein vor ihm auftat.

Jedoch steckten unsere Männer nicht auf und in der 32. Minute glich Kühnel zum 1:1 aus. Das war auch der Pausenstand an diesem erneut hitzigen Tag.

In der 2. Halbzeit schnitt man Ossig völlig den Schneid ab.

Kühnel nagelte einen Freistoß an die Latte, Raymund scheiterte am Ossiger Torhüter Tom Lehmann.

In der 63. Minute brachte Kretzschmar die Hausheeren per Kopf nach einem Eckstoß in Führung. Kühnel führte diese scharf und flach aus, der Abpraller landete erneut bei ihn und er sah den Torschützen am langen Pfosten. 

Nur 5 Minuten später erhöhte Pofe zum 3:1 und machte für dieses Spiel merklich den Deckel drauf. Von Ossig kam in dieser Halbzeit nahezu nichts und unsere Jungs beherrschten den Gegner in nahezu jeder Sekunde der 2. Halbzeit. Somit gelang die Revanche zum Pokalspiel und man kann optimistisch die nächsten Spiele angehen.


Aufstellung:

Paul Kruppas (TW), Rocky Liebe, Patrick Apelt (35.' Robert Noske aufgrund v. Verletzung), Richard Klimpel, Daniel Kretzschmar (63.'), Stefan Marx, Lukas Schubert (87.' Jens Knospe), Maik Kühnel (32.'), Max Pofe (68.'), Raymund Neu (74.' Dave Smiletzki), Sandro Jäkel

Trainer: Harald Schmäche, Andreas Pelz